Ukrainische Baudelegation besucht die Deutsche InfraSoft in Berlin

Siebzehn ukrainische Unternehmen aus der Bauwirtschaft zu Gast auf dem EUREF-Campus im Rahmen des Programms „Partnering in Business with Germany“ 

Berlin, 27.03.2026 – Siebzehn Führungskräfte ukrainischer Bauunternehmen haben die Deutsche InfraSoft auf dem EUREF-Campus in Schöneberg besucht, wobei besonders der Wiederaufbau der ukrainischen Infrastruktur im Fokus stand. Dieser Besuch fand im Rahmen des Programms „Partnering in Business with Germany“ statt. Das Programm ist eine bundesweiten Initiative des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) und wird durch die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH umgesetzt. 

Die Delegation umfasste Unternehmen aus verschiedenen Bereichen der ukrainischen Baubranche: sowohl Planungsinstitute für Verkehrsinfrastruktur mit über 80 Ingenieuren, Straßenbauunternehmen, Hersteller energieeffizienter Verglasung als auch Architekturbüros. Vom 16. März bis 2. April 2026 trafen sich die Teilnehmer mit deutschen kleinen und mittelständischen Unternehmen. Dabei war es ein Ziel, langfristige Partnerschaften im Bereich der Infrastruktur aufzubauen. 

Digitale Vermessungstechnologie und Asset Management im Praxiseinsatz

Die Deutsche InfraSoft stellte in diesem Kontext ihre Lösungen in den Bereichen des Mobile Mapping, des 3D-Laserscanning, der BIM-Modellierung und der Digital-Twin-Technologie vor. In einer Live-Demonstration konnten die Gäste miterleben, wie Projektbeteiligte über die 3D-Viewer-Plattform der Deutschen InfraSoft in Echtzeit mit Infrastrukturmodellen interagieren können. Diese Technologie ist bereits in deutschen Infrastrukturprojekten im Einsatz. 

„Der Wiederaufbau der ukrainischen Infrastruktur wird eines der größten Vorhaben in Europa in den kommenden Jahren sein“, sagt Vincent van Houten, Geschäftsführer der Deutschen InfraSoft. „Digitale Technologien wie Mobile Mapping und BIM sind dabei nicht optional, sondern notwendig, um einen effizienten, transparenten und normenkonformen Wiederaufbau zu gewährleisten. Wir freuen uns über den Austausch mit der Delegation und sehen großes Potenzial für eine deutsch-ukrainische Partnerschaft.“ 

Über das Programm
 

Partnering in Business with Germany ist ein globales Programm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie zur Außenwirtschaftsförderung. Dabei ist ein Ziel, die erfolgreiche Geschäftsanbahnung zwischen mittelständischen Unternehmen aus Schwellen- und Entwicklungsländern und Deutschland zu gewährleisten. Jährlich werden daher rund 1.000 ausländische Führungskräfte auf den Markteintritt in Deutschland vorbereitet und mit deutschen Unternehmen vernetzt. Die Ukraine ist seit 2001 Partnerland, wodurch bereits fast 2.000 Führungskräfte teilgenommen haben. Das Berliner Modul wird koordiniert durch das bbw Bildungswerk der Wirtschaft in Berlin und Brandenburg. 

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